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Unvergessliche Workshop-Erlebnisse:

Die große Warm-up Sammlung für Online Workshops

Was bringt einen eingeschlafenen Workshop wieder in Schwung und sorgt dafür alle bei Laune zu halten? Richtig: Warm-Ups. Ob zum Kennenlernen, als kleine Auflockerung für zwischendurch oder auch, um alle so richtig in Bewegung zu versetzen – Warm-ups machen Spaß und sorgen für Dynamik, Durchhaltevermögen und Zusammenhalt. Deshalb gibt es für analoge Workshops schon eine ganze Menge dieser kleinen Übungen. Gerade in einem Online-Workshop sollten sie natürlich nicht fehlen. Ansonsten kann dieser schnell ermüdend wirken und die Teilnehmer*innen springen ab. Damit das nicht passiert, haben wir für dich einige Warm-ups herausgesucht, die auch digital super umsetzbar sind. Welche das sind und wie sie funktionieren erfährst du in diesem Artikel.


Gelangweilte Blicke und unmotivierte Teilnehmer*innen? – Nicht mit uns. Wer schon mal einen Workshop online durchgeführt hat, kennt das Problem: durch langes Sitzen vor dem Bildschirm schwinden Konzentration und Motivation und durch die physische Distanz fällt es manchmal schwer Verbundenheit im Team aufzubauen.

Doch mit der richtigen Übung an der richtigen Stelle gelingt es dir, die Situation zu retten, die physische Distanz zu überwinden und den Workshop wieder in Fahrt zu bringen. Denn wenn ein Online-Workshop droht ins Stocken zu geraten oder aufgrund der Distanz keine emotionale Bindung zwischen den Teilnehmenden fühlbar wird, kommen die digitalen Warm-ups ins Spiel. Diese lassen sich je nach Art zu ganz unterschiedlichen Zwecken im Prozess einsetzen.

Warm-ups helfen dir, die physische Distanz zu überwinden und deinen Workshop in Fahrt zu bringen.

Damit du in Zukunft für jede Situation im Online-Workshop die passende Übung parat hast, haben wir aus 66+1 Warm-ups eine Liste der Übungen erstellt, die sich auch digital umsetzen lassen. Diese sind sortiert nach sechs Kategorien, die jeweils zu verschiedenen Zielen eingesetzt werden können. So musst du dir nur noch die passende Übung zum passenden Augenblick heraussuchen und dann wieder voll durchstarten.

Icebreaker für einen gelungenen Einstieg

Kennst du diese komische Atmosphäre zu Beginn eines Online-Workshops? Nach und nach betreten die Teilnehmenden die Videokonferenz, aber außer einem kurzen “Hallo” weiß keiner so richtig, was er sagen soll. Warm-ups können dabei helfen, diese unangenehme Stille zu überwinden und das Eis beim Kennenlernen zu brechen. Mit den richtigen Übungen bringst du alle dazu ihre anfänglichen Hemmungen abzulegen. Doch welche digitalen Übungen eignen sich zum Einstieg?

Wenn du deinen Workshop mit einem ganz neuen Team startest, sind erstmal alle unbekannt. Dann ist es sinnvoll, mit einer Vorstellungsrunde einzusteigen. Dazu kannst du jeden mit einem Online-Zeichentool wie zum Beispiel AutoDraw ein Selbstportrait anfertigen lassen. Anschließend stellt sich dann jeder zusammen mit seinem kleinen Kunstwerk vor. Das sorgt sicherlich für den ein oder anderen Lacher und es kommt direkt ein wenig Stimmung auf. Gleichzeitig finden sich die Teilnehmenden in die digitale Welt ein und üben den Umgang mit den neuen Tools.

Bei unbekannten Teams ist eine Vorstellungsrunde zu Beginn die beste Wahl.

Kennen sich die Teilnehmenden jedoch schon besser, kann es zum Einstieg auch ruhig schon etwas persönlicher werden. Für solch ein Team wäre ein Wertschätzungskreis eine gute erste Übung. Jeder erzählt der Reihe nach, was er an sich persönlich wertschätzt. Normalerweise wird dafür ein Stehkreis gebildet. Da das online allerdings nicht möglich ist, musst du als Coach die Beiträge moderieren und eine Reihenfolge bestimmen. Ein kleines Plus dieser Übung ist, dass sie direkt zum Einsteig auch das Selbstbewusstsein jedes Einzelnen stärkt.

Eine weitere Übung, um gleich zu Beginn schon etwas mehr über das Team zu erfahren heißt “Line-up”. Dabei stellt der Coach eine beliebige Frage, zum Beispiel, wie viel Design Thinking Erfahrung jeder in den Workshop mitbringt. Nun sollen sich alle auf einer Skala positionieren, in diesem Fall zwischen “viel” und “noch gar keine”.

Natürlich kannst du auch andere Fragen stellen wie zum Beispiel “Kaffee oder Tee”, “Hunde oder Katzen” oder “Berge oder Strandurlaub”.Für die Antworten kannst du auf einem virtuellen Whiteboard Skalen vorbereiten oder auch alternativ mit Bildern aus dem Internet arbeiten. Dann muss nur noch jeder eine virtuelle Stecknadel oder ein Post-it an der richtigen Stelle setzen.

Auch wenn du mehr Action willst, um dein Team zum Einstieg wachzurütteln, haben wir die geeigneten Übungen für dich. Jeder könnte sich mit einer selbsterfundenen Power Geste vorstellen. Anstatt vieler Worte reicht bei so einer Vorstellungsrunde schon der Name und starker Ausruf wie “Óle”, zusammen mit einer Tanzhaltung. So würde sich zum Beispiel ein leidenschaftlicher Tangotänzer vorstellen. Damit auch die Anderen die Power, die darin steckt spüren können, macht die ganze Gruppe die einzelnen Gesten nochmal nach. “Óle!”

Du stehst auf weniger Worte beim Kennenlernen? Dann starte deinen Workshop mit einer Power Geste.

Vielleicht stellt aber auch “Silly Walk” dein geeignetes Warm-up für den Anfang dar. Denn auch das verspricht direkt ein bisschen Action und vor allem Spaß. Wie der Name schon sagt, lautet die Aufgabe hier, sich nach Monty Pythons bekannten Silly Walk durch den Raum zu bewegen. Natürlich darf man auch selbst kreativ werden und seine eigene lustige Gangart erfinden. Damit sich hier nicht einer alleine blamiert, lasse die anderen direkt die Gangart imitieren. Denn was hier zählt ist, dass sich alle gemeinsam zum Affen machen, denn so schwindet blitzschnell die anfängliche Befangenheit. Aber Achtung: Für dieses Warm-up brauchen deine Teilnehmer*innen ausreichend große Räume.

 

 

Warm-ups als Teambuilding

Durch die Icebreaker ist das Team nun miteinander bekannt und hat die aller ersten Hemmungen bereits hinter sich gelassen. Um nun auch Vertrauen zu schaffen und dadurch ein starkes Team zu formen, gibt es Teambuilding Warm-ups, die das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken.

Dabei denkst du wahrscheinlich jetzt an gemeinsame physische Interaktionen in einer großen Gruppe, die online nur schwer umsetzbar sind. Damit liegst du auch gar nicht so falsch, allerdings lassen sich auch genügend Übungen finden, die online bestens funktionieren. Wir zeigen dir, welche das sind.

Ein erstes Beispiel, dass auch in einem Online-Workshop gleichermaßen Erfolg verspricht, ist das gemeinsame Aufstellen von Teamregeln. Denn dadurch entsteht ein vertrauensvolles und strukturiertes Arbeitsumfeld. Damit sich deine Teilnehmer*innen dabei nicht vor den Kopf gestoßen fühlen, kannst du die Regeln mit ihnen in Form eines Warm-ups gemeinsam festlegen. Lasse sie dazu in Kleingruppen (2-3 Personen) zunächst ihre bisherigen Team-Erfahrungen reflektieren. In einem nächsten Schritt tragt ihr diese dann im Plenum zusammen und leitet daraus die Teamregeln ab. So sind am Ende auch alle mit den Regeln einverstanden und es fällt ihnen leicht sich daran zu halten.

Gemeinsame Teamregeln schaffen ein vertrauensvolles und strukturiertes Arbeitsumfeld.

Ein nächstes Warm-up, in dem es weniger um Regeln und mehr um einen gemeinsamen Glaubenssatz geht ist “Credo Scrabble”. Um den Teamspirit zu stärken, wird hier aus den Buchstaben der Namen eines jeden Teilnehmers ein gemeinsames Credo geformt. In der Online-Version schreibt also jeder die Buchstaben seines Namens einzeln auf ein digitales Post-it. Anschließend kann die Gruppe die Buchstaben wie beim Scrabble auf dem Whiteboard anordnen und was dabei herauskommt ist ein kraftvoller Schlachtruf für den Tag.

 

 

Um den Zusammenhalt noch weiter zu stärken, könnt ihr auch eine Runde “Wir gründen ein Unternehmen” spielen. Hier kann jeder seine persönlichen Stärken einbringen, um am Ende dann gemeinsam etwas zu erreichen. Der Ablauf dabei ist wie folgt: Jeder notiert seine Top-Fähigkeiten auf digitalen Post-its. Nachdem jeder dann seine Notizen vorgestellt hat, geht es an die Unternehmensgründung. Passend zu allen Fähigkeiten entwickelt das Team nun gemeinsam Geschäftsidee, Firmennamen und Slogan. Dabei ist es sicher spannend zu sehen, was ihr als Team auf die Beine stellen könnt.

Warm-ups als Kreativitätsbooster

Design Thinking lebt von den kreativen Gedanken und Ideen aller Teilnehmer*innen. Nun sind diese leider nicht immer einfach abrufbar, wie wir uns das vorstellen. Manchmal braucht es erst einen kleinen Anstoß, um die Teilnehmer*innen wieder in kreative Bahnen zu lenken. Und du ahnst es sicher schon, auch hier können Warm-ups dabei helfen.

Beim nächsten Warm-up können deine Teilnehmer*innen künstlerisch aktiv werden und so ihrer Kreativität wieder auf die Sprünge helfen. Denn bei “Circles” geht es darum, aus 30 Kreisen die verschiedensten Objekte zu zaubern. Dazu kannst du entweder erneut dein digitales Zeichenwerkzeug auspacken, oder aber du integrierst diesmal auch den physischen Raum und verschickst schon vor dem Workshop Bögen mit Kreisen zum Ausdrucken. Dort können sich alle dann mit realen Stiften malerisch austoben. Bestimmt bist du jetzt schon gespannt, was man aus Kreisen so alles erschaffen kann.

Um kreativ zu sein, muss man es sich auch trauen, “Out-of-the-box” zu denken. Um das zu fördern, stellt “Expert” eine geeignete Übung dar, die auch digital gut umsetzbar ist. Dabei wird zu Beginn ein Freiwilliger gebraucht, der die Rolle des Experten übernimmt. Ihm werden dann von der Gruppe zwei Nomen genannt, die sich alle gemeinsam überlegt haben. Seine Aufgabe ist es nun, diese beiden Wörter in Kombination zu erklären, sowie Nutzer und Funktionsweise zu bestimmen. Durch die ungewöhnlichen Begriffe werden somit außergewöhnliche Ideen gefördert. Es ist zum Beispiel sicher interessant, was sich mit einer Federballjacke machen lässt.

Warm-ups für die Kreativität fördern das Out-of-the-box-Denken und ermutigen zu außergewöhnlichen Ideen.

Ein weiterer Faktor, der Kreativität ausmacht, ist das Finden kreativer Lösungsansätze. Mit “Ich habe ein Problem” kann dies super trainiert werden. Da diese Übung in Zweierteams durchgeführt wird, kannst du in einem Online-Workshop dafür die Breakout Rooms von Zoom verwenden.

Während der Übung beginnt dann der Erste damit, ein bestimmtes Problem zu schildern. Beispielsweise ein Loch in einer Socke. Daraufhin liefert sein Gegenüber eine Lösung. Zum Beispiel “Hier hast du einen Besenstiel”. Der Witz an der Sache ist, dass es sich hier nicht um eine logische Lösung handelt, sondern um eine, die in keinem Zusammenhang zum Problem steht. Dann heißt es für die erste Person, eine Lösung zu formulieren. Na auch neugierig, wie zum Beispiel das Loch in der Socke mit einem Besenstiel gestopft wird?

Energizer für die Energiezufuhr zwischendurch

Ab hier steigern wir den Action Faktor wieder ein wenig. Denn hat dein Team sich bereits kennengelernt und gemeinsam schon eine Menge Kreativarbeit geleistet, ist es an der Zeit das alles erst einmal sacken zu lassen und ihnen eine bewegte Pause zu gönnen. Und welche Warm-ups bieten sich in einem Online-Workshop für einen Energieschub zwischendurch? Wir wollen euch nicht lange auf die Folter spannen und geben direkt ein paar Anregungen:

Wer es klassisch mag, kann seine Teilnehmer*innen mit einer einfachen Runde Schnick-Schnack-Schnuck schon wieder auf Trab bringen. Eine etwas ausgefallenere Variante stellt aber Tiger, Samurai, Grandma dar. Das Prinzip ist das gleiche, nur die Gesten sind anders.

Wer sich für den Tiger entscheidet, formt die Hand zu einer Kralle und faucht die Gruppe an. Die Grandma dagegen hebt drohend ihren Zeigefinger mit den Worten “Na, na, na”. Als Samurai wird laut “Ha” geschrien und dabei ein imaginäres Schwert von oben nach unten geschlagen. Die Regeln sind: Samurai schlägt Tiger, Tiger frisst Grandma und Grandma schüchtert Samurai ein. Um ein großes Chaos zu vermeiden, solltest du für diese Übungen lieber wieder die Breakout Rooms nutzen.

Willst du jedoch alle dazu bringen, ihre eingeschlafenen Körper wieder zu erheben, spiele doch lieber eine Runde “Dancing in the Dark”. Denn hier stehen zunächst erst mal alle auf und verteilen sich im Raum. Dann verdecken sie ihre Sicht durch ein großes Post-it auf der Stirn. Nun wird Tanzmusik gespielt und du als Coach hast das Vergnügen Tanzschritte anzusagen, die die Tänzer anschließend ausführen. Du kannst sie sich zum Beispiel im Kreis drehen oder die Hand heben lassen, oder sie sogar zum Hula tanzen bringen.

Durch Energizer bringst du dein Team nach anstrengenden Arbeitsphasen wieder in Bewegung.

Auch super um für Bewegung zu sorgen ist “Touch Something Blue”. Wie der Name bereits ahnen lässt, besteht dieses Warm-up daraus, dass der Coach bestimmte Aufgaben stellt. Darunter zum Beispiel “Berühre etwas Blaues, “berühre etwas aus Metall” oder auch “berühre etwas, das dich zum Lachen bringt”. Danach heißt es auf die Plätze. Fertig. Los – wer es zuerst schafft, gewinnt. Solche Übungen machen Spaß, sorgen für gute Stimmung und bringen deine Teilnehmer*innen wieder auf Kurs, wenn sie nach langem Rumsitzen eine Pause brauchen.

Durch Warm-ups fokussiert bleiben

In einem Online-Workshop sind die Teilnehmer*innen oft anfälliger für Ablenkungen, als analog. Einmal kurz nicht das Geschehen auf den Bildschirm verfolgt, prompt ist die Konzentration dahin. Wie gut, dass es auch gegen dieses Problem ein paar Übungen gibt, die die verschwundene Konzentration wieder herstellen. Im Gegensatz zu den vorherigen Übungen, die zum Auspowern nach einer intensiven Arbeitsphase dienten, eignen sich Fokus-Übungen eher zu Beginn solch einer Phase. Denn sie fördern zielorientiertes Denken und machen frei von unbrauchbaren Informationen.

Warm-ups können die Konzentration fördern und deinen Teilnehmer*innen dabei helfen fokussiert zu bleiben.

Auch hier starten wir zunächst mit einem Klassiker: Die Meditation. Lasse sich dazu zunächst jeden eine bequeme Sitzposition in seinem Raum suchen. Dort angekommen schließen alle die Augen und sind 3 Minuten lang nur für sich alleine. Das Einzige, was sie in der Stille hören, ist die Stimme des Coaches, der die Meditation anleitet. Wenn du dich in diesem Bereich nicht so gut auskennst, ist das gar kein Problem, denn im Internet wirst du sicher passende Texte für eine geführte Meditation finden. Ziel des Ganzen ist es vor allem, die Komfortzone zu erweitern und Inspiration zuzulassen.

 

 

Aber auch die Achtsamkeit zu schulen und deine Teilnehmer*innen ins Hier und Jetzt zu bringen, kann für den Fokus hilfreich sein. Um das zu erreichen kannst du zum Beispiel eine Geh-Meditation durchführen. Bei dieser Art von Meditation laufen alle durch ihren Raum und konzentrieren sich dabei besonders auf ihre Füße. Es wird zum Beispiel genau darauf geachtet, wie sie aufsetzen, oder wie sich der Boden unter ihnen anfühlt.

Um das Erlebnis noch ein wenig zu intensivieren, gibst du als Coach Anweisungen zum Gang, wie “besonders langsam”. So beginnen deine Teilnehmer*innen sich nicht nur zu konzentrieren, sondern auch achtsam wahrzunehmen und zu fühlen. Klar gilt auch hier wieder: Die Übung ist nur dann realisierbar, wenn der Raum jedes Teilnehmers groß genug ist.

Gleiches gilt auch für “Stop and Go”. Die Teilnehmenden laufen durch ihre Räume, während der Coach abwechselnd die Kommandos “Stop” und “Go” gibt, welche dann entsprechend ausgeführt werden. Bis hierhin kein Problem. Doch nach einer Weile wechseln die Bedeutungen der beiden Kommandos. Aber so richtig auf Maximum treibst du die Konzentration, wenn zu diesen Kommandos immer weitere wie “Dance” und “Jump” hinzu kommen, deren Bedeutungen sich ebenfalls nach einer Weile vertauschen.

Empathie Warm-ups erweitern die Sichtweise

Nun sind wir schon fast durch mit unseren sechs Warm-up Kategorien. Eine haben wir allerdings noch auf Lager. Denn gerade im Design Thinking ist Empathie eine wertvolle Fähigkeit, die es beispielsweise in der Point of View Phase ermöglicht, sich in eine andere Person hineinzufühlen. Und wie könnte es anders sein, auch um diese Fähigkeit zu trainieren, haben wir die passenden Warm-ups für euch herausgesucht.

Um deinen Teilnehmer*innen verschiedene Blickwinkel für eine Situation nahezubringen, kannst du sie mit “Ticketschalter” auf eine Gedankenreise mitnehmen. Dafür sucht sich jeder ein Platz im Raum zum Stehen und schließt dort die Augen. Dann erzählst du eine Geschichte, bei der sich alle in eine Situation einfühlen sollen.

Diese beginnt beispielsweise damit, dass sie seit zwei Stunden an einem Ticketschalter stehen, um Karten für ihr Idol zu kaufen. Dann führst du diese Geschichte Stück für Stück weiter und lässt alle nach jedem kleinen Erzählteil ihre Gedanken und Gefühle reflektieren. Besonders interessant kannst du diese Übung gestalten, wenn du unerwartete Wendungen einbaust. Mit dieser Übung lernen sie, Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Durch Empathie Warm-ups werden die Teilnehmenden offen für verschiedene Perspektiven.

Eine weitere Übung dieser Kategorie, welche das aktive Zuhören trainiert ist “Wahrheit oder Lüge”. Hier werden wieder Zweierteams gebildet, in denen jeweils eine Person der anderen drei kuriose Geschichten erzählt. Zwei davon sind wahr, eine ist gelogen. Danach wechseln Erzähler und Zuhörer. Wenn sich anschließend alle wieder in großer Runde treffen, erzählen alle die drei Geschichten, die sie von der anderen Person gehört haben. Die Gruppe rät nun anhand von Körpersprache, bei welcher der Geschichten es sich um die Lüge handelt.

Eine weitere Möglichkeit die Empathie zu fördern, ist auch hier eine Meditation durchzuführen. Bei der “Persona Empathy Meditation” geht es darum, sich in die Bedürfnisse einer Persona hineinzudenken. Du beginnst eine Geschichte über die Persona zu erzählen, die auf allen Informationen beruht, die ihr früher im Prozess gesammelt habt. Die Teilnehmenden hören zu und fühlen sich so gut wie möglich in diese Persona hinein. Mit diesen Eindrücken und der nötigen Empathie kann es dann übergehen zu einem nutzerorientierten Brainstorming.

 

 

Nun hast du von uns eine ganze Menge an Warm-ups bekommen, die sich auch remote durchführen lassen. Sicher brennst du schon darauf einige dieser Übungen direkt auszuprobieren und in deinen Online-Workshop zu integrieren. Also wollen wir dich auch gar nicht weiter aufhaltn. Jetzt liegt es an dir. Was sind deine Lieblingsübungen, die du direkt anwenden möchtest? Für weitere Warm-up Ideen wirf doch einen Blick in das Buch 66+1 Warm-ups. Hier kannst du selber ein bisschen stöbern und dir weitere digitale Varianten der zahlreichen Warm-ups überlegen.

Die Ausbildung besteht aus insgesamt drei Modulen und acht Ausbildungstagen. Da dies vergleichsweise wenige Tage sind, ist die Flexibilität der Aufteilung von Lerninhalten hier eher gering und nur dadurch gegeben, dass das dritte Modul optional ist. Für „Die Glühbirne“ entscheiden sich beispielsweise Unternehmer*innen, die Design Thinking in ihrem Unternehmen anwenden und Teams trainieren möchten, um so die Innovationskultur zu fördern. Auch gut aufgehoben sind hier Berater*innen, die ihr Portfolio durch Design Thinking erweitern möchten. Beide geraten bei diesem Ausbilder vergleichsweise schnell und ohne allzu hohe Kosten an ihr Ziel. Allerdings wirken die Lerninhalte hier eher trocken aufbereitet.

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