“Ich gehe viel cooler und souveräner mit Scheitern um.”

Hier: Gaby im Interview

Gabriele Walter
im Interview

Warum hast du dich für die Ausbildung bei DesignThinkingCoach entschieden?

Ich arbeite im Bereich Marktforschung und ich glaube, dass diese Branche in einem Umbruch steckt. Es geht jetzt immer mehr um agile Methoden. Letztes Jahr (2017) habe ich deshalb nach einer geeigneten Ausbildung für mich gesucht. Ich habe viel gegoogelt und fand viele unglaubwürdige Anbieter mit Versprechen wie “innerhalb von zwei Tagen zum perfekten Coach”. Das Programm von DesignThinkingCoach hat mich schnell überzeugt und für mich kam nichts anderes in Frage. Ich habe sofort gemerkt, dass sich da jemand mit viel Wissen hingesetzt und Gedanken gemacht hat.

Wie hat Design Thinking deine Arbeit verändert?

Nach einiger Zeit im Beruf hat ja jeder seine eigene Philosophie und ist teilweise auch festgefahren. Design Thinking hat bei mir vieles nochmal aufgebrochen und ich habe mich dadurch weiterentwickelt. Ich habe zuerst einzelne Design-Thinking-Bausteine genommen und in mein Arbeitsleben übertragen. So habe ich nach und nach immer mehr die Design-Thinking-Denkweise in meinen Alltag integriert.

Wie war die Ausbildung für dich?

Die Ausbildung war totales Neuland für mich und so inspirierend! Vom ersten Tag an war Paulines Team hochmotiviert, das Beste zu geben, alle meine Erwartungen wurden somit übererfüllt. Sehr gut gefallen haben mir zum einen die Inhalte, die ich beruflich nutzen möchte. Zum anderen hat mir die Ausbildung aber auch persönlich sehr viel gegeben. Seitdem ich Design Thinking mache, habe ich mich auch positiv in meiner Persönlichkeit verändert und das gefällt mir sehr gut.

Wie hat die Ausbildung dich persönlich weitergebracht?

Mein größter Erfolg ist, dass ich gelernt habe, dass Scheitern nicht schlimm ist. Gestern zum Beispiel haben wir einen Prototyp gebaut, der nicht ankam. Früher hätte mir das etwas ausgemacht und jetzt gehört es einfach dazu. Ich gehe viel cooler und souveräner mit so einer Sache um. Ich bin auch in vielen Dingen offener geworden, Design Thinking ist da wie ein Jungbrunnen. Dieser Mut zu machen, das ist es, was Design Thinking in mir auslöst. Diese Philosophie, dass Scheitern kein Problem ist, das bringt dich weiter.

Was war dein größter Aha-Moment?

Ich hatte das Aha-Erlebnis, als ich begann, mit den Händen zu arbeiten: Wenn auf einmal etwas entsteht, das du nicht im Kopf hattest und deine Hände anfangen zu denken. Das ist  faszinierend. Ich weiß noch, als ich meinen ersten Prototypen fotografiert und allen gezeigt habe, weil ich so stolz war, dass ich sowas fertig bringe. Das hätte ich vorher nie gedacht, dass das so funktioniert. Mit den Händen zu denken, dazu muss man sich lösen können, aber auch das lernt man mit der Zeit in der Ausbildung.

Was hat dir an der Ausbildung besonders gefallen?

Besonders gut gefallen, hat mir die Breite und das durchdachte Konzept. Man merkt einfach, dass die Ausbildung von jemandem ausgearbeitet wurde, der von der Materie Ahnung hat. Man hat den Freiraum, sich selber zu entwickeln und auszuprobieren, obwohl man professionell gelenkt wird. Ich konnte hier und da meine eigenen Fehler machen, wurde darauf hingewiesen und habe dadurch viel gelernt. Ich konnte mein Design Thinking Know-how nach und nach aufbauen. Das modulare Konzept ist dafür optimal.

Was würdest du anderen Design-Thinking-Interessierten raten?

Erstmal ausprobieren und einsteigen. Am besten für zwei Tage das Practitioner Lab machen, um zu wissen “Ist das was für mich?”. Ich bereue jedenfalls keine einzige Minute, die ich bei euch verbracht habe. Denn jede Minute hat mich in irgendeiner Form weitergebracht.