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Wie du den Wandel in deinem Unternehmen vollziehst:

Veränderung durch Achtsamkeit

Innovation bedeutet Fortschritt, etwas Neues entstehen lassen, weiterkommen. Ob Führungskraft, Angestellte*r oder auch im Privatleben, immer begleitet uns dieser Traum von Innovation, den wir zu leben versuchen. Wir wollen unsere Ideen verwirklichen, unser Potenzial ausschöpfen, besser werden, eine Veränderung bewirken. Dabei kann es schnell mal passieren, dass wir uns in diesem Innovationsprozess verlieren. 


Wir gelangen an einen Punkt, an dem wir uns fragen: Wie mache ich weiter? Wie soll das gehen? Funktioniert das überhaupt? Schnell suchen wir eine Antwort auf diese Fragen. Aber die Lösung dieses Problems lautet nicht Schnelligkeit, sondern Achtsamkeit. Denn Achtsamkeit kann uns beim Streben nach Innovation helfen, zwischendurch immer wieder zur Ruhe zu kommen und bei uns selbst zu landen. Das verspricht nicht nur Fortschritt, sondern auch Nachhaltigkeit.

Die Antwort ist nicht Schnelligkeit, sondern Achtsamkeit.

Genau um diese Verbindung aus Innovation und Achtsamkeit geht es beim Mindful Practices Day. Martina Dopfer ist eine der Speakerinnen, die diesen Tag mit-gestalten. Sie sagt:

“Innovation funktioniert für mich nicht ohne das, was ich als Achtsamkeit verstehe. Sonst wird das Ganze an den inneren Resistenzen, die wir als Menschen haben, scheitern.“

Anstatt krampfhaft Potenzial steigern zu wollen, sollte es eher darum gehen, die Menschen wieder zu sich selbst zu führen. Denn Veränderung beginnt mit dir selbst.

 

Veränderung beginnt mit dir!

Dieser Ansatz begleitet Martina auch durch ihre Arbeit als Co-CEO bei mynd:way. Sie und ihr Geschäftspartner Tim Kunze verfolgen dabei ein Ziel: Neue Achtsamkeit erfahrbar machen und diese dann auch in den Alltag integrieren. Das schafft Veränderung und einen Wandel im Unternehmen. Zu diesem Ziel führen die mynd:ways. Was das ist, wie das Ganze funktioniert und was überhaupt neue Achtsamkeit ist, haben wir von Martina direkt im Gespräch erfahren:

Was ist neue Achtsamkeit?

Martina: „Achtsamkeit definieren wir bei mynd:way als neue Achtsamkeit. Dabei beziehen wir uns auf mein Buch „Achtsamkeit und Innovation in integrierten Organisationen“. Demnach ist Achtsamkeit die Präsenz über die eigenen Handlungen, Ziele und Potenziale, die uns Menschen befähigen Verantwortung mutig zu übernehmen und Veränderungen zu gestalten.
Das passiert immer in Verbundenheit mit Herz und Verstand – wertungsfrei, emphatisch, bewusst. Achtsamkeit adressiert wichtige Fähigkeiten wie Empathie, Resilienz, Transformationsfähigkeit und Innovationskraft.”

 

In deiner Arbeit verbindest du Achtsamkeit mit digitalen und agilen Methoden, welche sind das genau?

Martina: „Wir haben eine Plattform mit digitalen Lerninhalten in Form von kleinen Nudges. Das sind Stimuli für den achtsamen Arbeitsalltag in der digitalen Welt. Zum Beispiel können Videos oder Audios dazu dienen, die Menschen auf ihrer Lernreise zu begleiten. Achtsamkeit und Digitales gehen bei uns Hand in Hand. Die Idee dahinter ist, dass Achtsamkeit so zum Allgemeingut wird. Jeder soll einen Zugang zu Achtsamkeit bekommen.

Achtsamkeit und Digitales gehen Hand in Hand.

Agilität ist für mich ein Mindset und beginnt im Inneren. Das hat viel damit zu tun, sich selbst zu fühlen und zu organisieren und präsent zu sein. Außerdem bedeutet es durch Klarheit Verantwortung zu übernehmen.

Für Selbstreflexion beispielsweise nutzen wir Tools, die wir aus dem Design Thinking abgeleitet haben. Ebenso setzen wir Atemübungen und Meditationen für Präsenz und Fokus ein. Auch Tandeming gehört zu unseren Methoden. Damit ist gemeint, dass jeder auf der Lernreise von einem Freund begleitet wird, mit dem er Inhalte teilen und vertiefen kann. Auf Kommunikation bezogene Methoden sind beispielsweise aufmerksames Zuhören und das bewusste Teilen von Erfahrungen. Das wird als Basismethode für Leadership angewandt.“

 

Wie können diese Methoden dann Veränderung und einen Wandel im Unternehmen schaffen?

Martina: „Wir arbeiten dabei mit der Veränderbarkeit des Gehirns. Das bedeutet, dass tägliche Impulse neue Vernetzungen im Gehirn anregen. Die Veränderung stellt sich nach sechs bis acht Wochen ein, was auch der Grund für die Dauer unserer mynd:ways ist. Diese bestehen aus einer digitalen Komponente und Workshops im Unternehmen vor Ort.

Außerdem ist es unser Ziel, durch die Regelmäßigkeit der Übungen eine innere Freude darauf zu wecken, etwas Neues zu tun. Also arbeiten wir sowohl mit der Veränderbarkeit des Gehirns, als auch mit der Freude auf das Neue, was irgendwann zur Routine wird.

 

Wir arbeiten mit der Veränderbarkeit des Gehirns und der Freude aus das Neue.

Die Übungen und Impulse bauen auf aktuellen Forschungen der Neurowissenschaft auf. Achtsamkeit spricht konkrete Areale im Gehirn an. Durch das Wissen darüber, welche Achtsamkeitsübungen welche Effekte auf Mensch und Gehirn haben, können diese gezielt eingesetzt werden, um bestimmte Gehirnareale anzusprechen.

So können durch bestimmte Übungen beispielsweise Mitgefühl und Empathie gestärkt werden. Andere Übungen fördern die Offenheit oder Kreativität. Dabei kommt man mit sich in Verbindung und entdeckt so seine Intuition. Gleichzeitig werden innovative Gedanken freigesetzt.“

 

Achtsamkeit, Wissenschaft, Erfahrung

Martina selbst hat ihre Hintergründe in der Innovationsforschung. So kommt es auch, dass die Übungen, die bei mynd:way angewandt werden nicht irgendwoher kommen, sondern auf die neuesten Forschungen aus Innovation und Organisation, speziell verbunden mit dem Thema Achtsamkeit aufbauen. Über allem steht dabei aber auch immer das Thema Erfahrung. Warum?

Martina: „Ich sage immer, glaube keiner Forschung, die du nicht selbst erfahren hast. Denn nur durch Selbsterfahrung, kann man Inhalte auch authentisch vermitteln. Achtsamkeit ist gelebte Erfahrung. Erfahrung ist ausschlaggebend dafür, dass die Inhalte nicht nur in der Forschungswelt bleiben. Deswegen sind unsere Workshops auch anwendungs-, und erfahrungsorientiert. Denn was du im Unternehmen vor Ort erfahren kannst, kannst du dann auch im Alltag anwenden“

 

Wie kann Yoga in Bezug auf Veränderung und Innovation unterstützend sein?

Martina: „Durch Yoga kann sich der Geist wieder beruhigen. Es ist eine Form der Meditation, bei der wir den Weg zu uns und zu unserem Körper finden. Es stärkt das Selbstbewusstsein und schafft eine Verbindung aus Körper und Geist. Genau diese Verbindung brauchen wir um zu unser eigenen Schöpfkraft und Intuition zu finden. Daraus können dann Kreativität und Innovation resultieren. Denn Innovation entsteht durch das Fassen von neuen Gedanken, die intuitiv aufsteigen.“

Yoga schafft eine Verbindung zwischen Körper und Geist.

Dieses Interview war schon mal ein Vorgeschmack auf das, was uns beim Mindful Practices Day erwartet. Wenn auch du dich weiter inspirieren lassen möchtest und dir mehr Input dieser Art nicht entgehen lassen willst, solltest du unbedingt an diesem Tag dabei sein. Wir sind jetzt jedenfalls schon mehr als neugierig und freuen uns daher riesig, Martina als eine der Speakerinnen am Mindful Practices Day begrüßen zu dürfen.

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